Hallo zusammen,
dies wird nun der letzte Blogeintrag von mir sein. Seit 3 Wochen bin ich nun wieder zurück in Berlin und ich muss sagen, dass es zwar schön ist wieder daheim zu sein, aber mir fehlt Barcelona und die Truppe immernoch sehr. Auch meine lieben Kollegen von Nexe hätte ich gerne wieder um mich herum.
Mit ein wenig Abstand auf das Praktikum möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, um ein Resümee zu ziehen.
Ich denke, dass ich aus Barcelona eine Menge mitgenommen habe. So ein Auslandsaufenthalt verändert einen und ich kann sagen, dass Barcelona auch mich verändert hat, nur auf welche Art und Wiese lässt sich nicht genau beschreiben. Man wird reifer und irgendwie auch erwachsener. Ich weiß nicht woran man „reifer werden“ festmacht, aber ich schenke einfach mal den Leuten Glauben, die mir das gesagt haben.
Was ich aber sagen kann ist, dass ich ruhiger geworden bin und ein wenig nachdenklicher.
Gelernt habe ich auch, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt, man muss nur bemüht sein, diese zu lösen und es gibt immer Leute die einen dabei unterstützen. An der Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Stephan, wir beide sind echt durch dick und dünn gegangen ![]()
Nicht nur, dass wir zusammen sportliche Hürden gemeistert (Minimarathon), die höchsten Berge erklommen oder das Meer unsicher gemacht haben, nein wir haben auch immer ein offenes Ohr füreinander gehabt, wenn es dem anderen nicht so gut ging.
In Barcelona habe ich auch gelernt, dass der erste Eindruck immer täuschen kann und so musste ich meine Meinung über einige Teilnehmer nach wenigen Tagen überdenken. War ein gewisser Herr für mich anfangs ein „kleiner Poser, der bestimmt nichts auf dem Kasten hat“ musste ich wenig später feststellen, dass er einer der Personen war, mit der ich viel Zeit verbracht habe, wir viel zusammen unternommen haben und auch das ein oder andere lange Gespräch geführt haben – vom leckeren Essen kochen ganz abgesehen. Aber so kann man sich eben täuschen
Wenn ich also auf das Praktikum zurückschaue, dann immer mit einem Lächeln. Die Truppe war einfach toll und die acht Wochen vergingen mir zum Ende hin viel zu schnell. Wir haben echt viel zusammen erlebt und auch den einen oder anderen Streich gespielt
aber auch kleine „Rituale“ wurden eingeführt. So zum Beispiel unseren „Usual Tuesday“, bei dem wir immer zusammen essen waren.
Von daher fehlen mir hier in Berlin die Jungs und wenn ich könnte, dann würde ich gerne noch einmal die Zeit ein wenig zurückdrehen.
Und auf die Frage „Würdest du so ein Praktikum wieder machen?“ kann ich nur mit „Jeder Zeit wieder“ antworten.
Nun vorerst ein letztes Mal
Hasta entonces y muchos saludos
die Anne
ich mal wieder
Ein paar Tage sind nun ins Land gestrichen, als ihr das letzte Mal von mir gehoert habt. Es ist viel passiert in der Zeit und ein bisschen was wollte ich erzählen.
Zu erst einmal haben wir hier in Spanien am 24.6. einen Feiertag gehabt. Hier in Spanien feiert man in der Nacht vom 23. Juni zum 24. Juni den Sommeranfang. Dieses Fest wird auch Sant Juan genannt. Es ist ueblich, dass man sich am Strand ein Plaetzchen Bucht und ein Lagerfeuer macht. Dazu gibt es dann Feuerwerk, welches den Sommer begruessen soll.
Aber bevor wir uns zum Strand begeben haben, haben wir natuerlich Fussball geguckt in unserer Stammbar in der Altstadt von Barcelona: Deutschland vs Ghana ![]()
Befluegelt vom Sieg haben wir die Gelegnheit genutzt, einmal nicht die Metro zu nehmen, sondern von Jaume I nach Barceloneta zu laufen und von da aus immer den Strand entlang.
Wir sind glaube ich bis zum Playa Mar Bella gelaufen und haben uns dort dann ein ruhiges Fleckchen gesucht und uns niedergelassen.
Neben der Musik und den Lagerfeuern genossen wir das Feuerwerk bis spaet in die Nacht.
An unserem freien Tag habe ich die Gelegenheit genutzt mit Eric, Max und Stephan auf das Tipidabo zu fahren. Das ist mit knapp 500 Metern der hoechste Punkt von Barcelona. Neben einer Kirche, welche man bis zum Gipfel erklimmen kann, gibt es dort oben auch einen Freizeitpark.
Allein die Fahrt auf das Tibidabo ist schon ein Erlebniss wert. Zuerst faehrt man mit einer offenen Strassenbahn durch das Nobelvirtel von Barcelona zur Funicular (besser bekannt als Kraxelbahn oder Zahnradbahn). Von da aus nimmt man eben besagte Funicular und faehrt dann weiter auf den Gipfel.
Ich weiss nicht wo die Zeit hingerannt ist, aber der Tag auf dem Tibidabo ging viel zu schnell um. Wir haben uns die Kirche angeschaut, sind weiter auf den hoechsten Punkt der Basilika und erkundeten im Anschluss ein wenig den Freizeitpark.
Ansonsten muss ich sagen, dass sich das Praktikum rasend schnell dem Ende nährt...Wollte man am Anfang wieder nach Hause, so will man nun nicht weg hier...
Ein Abschied!
Nach 7 Wochen nahmen wir heute Abschied von unserem Betreuer Victor im Corte Ingles. Nach 5 Jahren in Cornella wird er ab nächster Woche Leiter der Informatikabteilung in Tarragona werden. Mit einem Gläschen Sekt und einem kleinen Buffet wurde der Feierabend eingeleitet. Victor ist einfach ein klasse Typ. Er hat uns zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten gefahren und uns sogar zu Ihm nach Hause eingeladen, falls wir mal wieder in Barcelona sind.
Natürlich werden wir mit ihm weiter über Facebook in Kontakt bleiben!
Nun mal wieder was von mir!
Die Zeit geht langsam zu Ende in dieser wundervollen Stadt Barcelona. Die Arbeit im Corte Ingles war bis jetzt eigentlich ganz lustig. Während der letzten Tage sind wir auch immer eigenständiger im Haus unterwegs, um defekte Kassen zu tauschen und neu zu konfigurieren. Die morgentliche Überpfüfung, ob die Kassensysteme das Update aus Madrid geladen haben, ist schon Routine geworden. Dann wechseln wir mal hier und mal da ein Handscanner oder ein Geldscheinprüfer. Wir haben eigentlich genügend Aufgaben in letzter Zeit, die meisten sind leider viel zu schnell erledigt.
Naja aber Hauptsache ist doch das die Kollegen nett sind und man etwas seine Sprachkenntnisse erweitern kann.
Grammatikstunde auf Arbeit
In Anbetracht der anstehende Sprachpruefung habe ich heute auf Arbeit einmal einen Test gemacht, den uns Frau Grahlmann zur Verfuegung gestellt hat. Es ist eine Testpruefung von TELC in der Stufe A2 gewesen, bei denen ich die Uebungen aus den Teilen "Vocabulario y Gramática ", "Comprension lectora" und "Expresion escrita" geloest habe. Im Anschluss wollte ich meine Antworten von Raquel checken lassen und aus einer kleinen Fehlerkorrektur wurde ein Grammatikstunde, bei der ich in die Teifen der spanischen Grammatik eingefuehrt wurde. Wann zum Beispiel benutze ich "soy" oder "estoy"? Beides wird im deutschen mit "sein" uebersetzt, wird hier aber in verscheidenen Faellen angewandt, je nachdem ob ich Gefuehle, einen Zustand oder eine Eigenschaft von mir ausdruecken moechte.
Ganz toll sind auch die Verben "estado", "visto" und "ido" welche zwar alle ausdruecken was ich in der Vergangenheit gemacht habe, aber doch bitte nur vor bestimmten Praepositionen verwendet werden wollen.
Sehr amuesant fand sie auch, wie mich ein einfaches "pues" (so) aus dem Konzept geschmissen hat. Ich habe es mit dem puedes (du kannst) verwechselt und somit hat der Text erstmal fuer mich keinen Sinn mehr gemacht ![]()
Aber wie sagt man so schoen: aus Fehlern lernt man.
Ich hoffe, dass mir die kleine Einheit fuer den 6.7. weiterhelfen wird. Wir werden ja dann im September sehen, ob das mit dem Sprachzertifikat geklappt hat oder nicht.
Hasta entonces
muchos saludos
Anne
¿Como se dice?
Die naechste Arbeitswoche neigt sich also dem Ende zu und ich habe endlich Zeit ein wenig zu schreiben.
Die letzten Tage waren ein wenig anstrengend gewesen. Die "heisse" und vor allem wichtige Phase des Projektes hier sollte diese Woche abgeschlossen werden und irgendwie war nichts richitg fertig gewesen bzw. es befanden sich eine Menge Fehler im System.
Wie vorher schon beschrieben, bin ich hier quasi die Qualtitaetssicherung und habe in den letzten Tagen etliche Testfaelle durchgespielt, Datensaetze angelegt und geprueft, ob diese auch durch bestimmte Eingaben valide sind. Leider gab es mehr Fehlermeldungen als erfolgreich abgeschlossene Testfaelle, aber in Zusammenarbeit mit Jesus aus der Entwicklerabteilung haben wir schnell die Fehler beheben koennen. Es gibt zwar noch ein paar kleine Sachen, welche auf alle Faelle gemacht werden muessen aber im Grossen und Ganzen ist der Aufbau der Software so, dass man es dem Kunden vorstellen kann.
Das Sprechen wird mittlerweile auch sehr witzig. Immer oefter fange ich an die Saetze mit spanischen und englischen Woertern zu mixen. Am Anfang hat man sich ja nicht getraut spanisch zu sprechen und musste sich eher zwingen. Mittlerweile will man aber von alleine so viel wie moeglich sprechen und mir ist eben aufgefallen, dass ich einen Satz anfange, mir dann mir ein Wort nicht einfaellt, welches ich auf englisch wiedergebe und dann weiter spanisch spreche ![]()
Auf alle Faelle freuen sich die Kollegen wenn man es versucht...
Am Wochenende werde ich zusammen mit den Kolleginen, mit denen ich morgens zusammen fruehstuecken gehe, Salsa und Flamenco tanzen gehen, das wird ein Spass denke ich, da ich mir fuer Spanien fest vorgenommen habe, wenigstens einmal "typisch" spanisch tanzen zu gehen.
Wie es war, werde ich berichten
Hasta entonces
Muchos saludos
Anne
Besuch aus der Heimat
In der letzten Woche haben wir Besuch aus der Heimat bekommen.
Der Klassenlehrer der FSZ Klasse, mit der ich hier bin, und der Ausbilder der Jungs sind nach Barcelona gekommen, um uns zu besuchen und um nach dem Rechten zu schauen.
Auch wenn ich nicht zur Klasse gehoere, habe ich mich trotzdem gefreut heimatlichen Besuch zu bekommen.
Die beiden haben hier eine Woche verbracht und waren jeden Tag in den Betrieben unterwegs, um zum Einen uns an unserem Arbeistplatz zu besuchen und zum Anderen mit unseren Vorgesetzten zu reden, was hier unsere Hauptaufgabe ist und wie wir uns machen.
Abends haben wir die Gelegenheit genutzt, mit den beiden zu reden. Teilweise haben wir bis in die fruehen Morgenstunden gesessen und ueber unsere Eindruecke, Erfahrungen und Verbesserungsvorschlaege gesprochen.
Ich muss sagen, das die Woche ganz gut getan hat, da man zum Einen Feedback bekommen hat, was die Arbeit angeht, zum Anderen den Lehrern zeigen konnte, wie wir als Gruppe zusammen leben und man auch Zeit hatte in persoenlichen Gespraechen Unklarheiten oder kleine bzw. grosse "Wehwechen" zu klaeren.
In knapp zweieinhalb Wochen werden wir wieder nach Hause fliegen und mittlerweile verbreitet sich ein Mischgefuehl aus Vorfreude und doch ein wenig Wehmut. Die Zeit hier in Barcelona ist echt toll, man erlebt viel, man lernt neue Menschen kennen und man lernt sich zurechzufinden in einer fremden Kultur aber wie sagt man: "zu Hause ist es eben doch am schoensten"
In dem Sinne, viele liebe Gruesse in die Heimat
die erste Arbeitswoche und ein bissel mehr :)
Man muss sagen, dass sich das Wochenende langsam naehert und die 1. Arbeitswoche wird
in wenigen Stunden um sein.
Trotz des schlecht gewordenen Wetters fuehle ich mich ganz wohl hier und muss sagen, dass sich meine Laune deswegen nicht truebt.
Offensichtlich liegt das an den vielen Eindruecken, die man hier sammelt.
Einerseits erlebt man hier viel in der Stadt und in der Gruppe und anderseits lernt man auch
in seinem Praktikumsbetrieb viele neue Sachen kennen.
Neben den Aufgaben, die ich hier habe, wird nun auch mein spanisch geschult.
Es ist sicher noch ein wenig hoperig, aber ich versuche, so viel wie moeglich zu sprechen.
Raquel, meine Mentorin, und ich haben uns heute zum Beispiel ueber die anstehende WM sehr energisch unterhalten und haben unsere jeweiligen Tipps abgegeben.
Ich habe ihr gesagt, dass ich denke, dass Spanien am Ende den Pokal holen wird, worauf sie nur zum mir meinte, dass Spanien es in ihren Augen nicht schaffen wird.
“Spanien wird vierter, so wie immer”, waren ihre Worte und ihr heisser Tipp ist Argentinien.
Tja, wir werden ja sehen, was in den naechsten Wochen alles so passieren wird. Vielleicht erbahmt sich ja der “Fussballgott” und laesst meinen Tipp wahr werden
Leider ist das Wetter, wie ich oben schon geschrieben habe, nicht so gut. Die Jungs haben lange nach einer Sportbar gesucht und zum Glueck auch eine gefunden, welche die Spiele ununterbrochen uebertraegt, da sich das spanische Fernsehn dazu entschlossen hat,
nur 10 Spiele hier in der ganzen Zeit zu uebertragen.
Genug ersteinmal vom Fussball, ich wollte noch in wenig ueber meine Arbeit schreiben.
Kommende Woche wird eine neue Version der Software eingespielt, die ich teste. Ich habe
oft Fehler gefunden, so dass der eine Entwickler meinte, dass ich auf die neue Version warten moege, damit ich die Tests dann noch einmal durchfuehren kann. Er weiss, das gerade noch minimale, aber in der Masse dann doch erhebliche Fehler enthalten sind, an denen er arbeitet. Ergaenzend sollte ich aber trotzdem die schon bekannten Fehler in Bugzilla eintragen, da es naemlich sein kann, dass doch noch in oder zwei Sachen ihm entfallen sind.
Wir werden dann naechste Woche noch einmal schauen, in wie weit das alles hier lauft.
Im Plan steht, dass naechste Woche der Livegang ist. Der Kunde, eine Firma aus Pakistan, rechnet damit, dass die Software testweise eingespielt werden kann um dann selber nocheinmal nach eventuell auftreten Fehlern zu suchen.
Ich bin also gespannt
und werde weiter berichten
Christina und Raquel, beides Kolleginnen aus meinem Buero, wollen naechste Woche mit mir hier einen kleinen Tanzkus besuchen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber vor zwei oder drei Tagen standen die beiden im Flur und haben eine Art Flamenco getanzt, und ich meinte, ich will das auch gerne koennen. Gestern beim Mittagessen und dem anschliessenden Kaffee erzaehlte mir dann Christina, dass wir dann zu dritt uns mal abends treffen werden und dann irgendwo tanzen gehen werden. Wir haben zwar noch nicht ausgemacht, wann und wo, aber trotzdem freue ich mich schon drauf.
Es sind ja nicht mehr viele Wochen bis die Heimat wieder ruft und langsam neigt sich alles recht schnell dem Ende zu.
Hier scheint die Zeit doch ein wenig anders zu ticken, haben wir festgestellt. Nach der Arbeit einkaufen, dann Abendbrot essen und schon ist es 21 Uhr und der Tag fast rum.
Richtig viel Zeit unter der Woche etwas zu machen bleibt da nicht. Die Wochenenden werden recht intensiv fuer groessere Ausfluege genutzt.
Zum Beispiel mein Ausflug nach Montserrat, der schon ein wenig zurueck liegt. Montserrat
ist eine kleine Stadt bzw ein Dorf in den Bergen. Allein die Fahrt mit der Seilbahn hinauf ist ein Erlebnis. Nach einem Rundgang durch das Dorf sollte man sich auf alle Faelle die Zeit nehmen, ruhig den Berg Sant Jeroni zu erklimmen. Von oben aus hat man einen tollen Blick und kann kilometerweit in das Land gucken bei Sonnenschein.
Es war bisher einer meiner besten Tage hier.
Muchos Saludos
Anne
Geburtstag mal anders
23 hat es heute geschlagen…Ja ja ich hatte bzw. ich habe immer noch Geburtstag und bin frische 23 Jahre alt geworden.
Ich wollte mich vorab bei den ganzen lieben Gratulanten bedanken.
An erster Stelle die drei Jungs aus Deutschland: Ich habe mich sehr über euren Strauß Blumen gefreut. Danke, danke, danke. Ich mein Ihr habt mich beim Abschied schon überrascht aber das heute war nochmal eine Schippe mehr…was Fleurop alles möglich macht
Bilder vom Strauß gibt es natürlich auch
Als nächstes möchte ich mich hier auch nocheinmal bei den Jungs aus der zweiten Etage bedanken. Mit so etwas habe ich auch nicht gerechnet.
Ich weiß wie ich den vieren die letzten Tage auf den Ohren lag und ihnen quasi stündlich erzählt habe, dass ich als erstes in Deutschland mir einen Bohneneintopf koche, weil ich darauf am meisten gerade Lust habe. Aber so lange muss ich dann doch nicht warten. In zweifacher Ausführung habe ich mich zwischen „nicht so würzigem“ und „würzigem“ Bohneneintopf entscheiden können. Auch wenn es total komisch klingt, aber ein Topf Bohneneintopf hat mir heute neben den blumigen Grüßen aus Deutschland den Tag versüßt.
Zur Feier des Tages gab es dann eben in gemütlicher Runde mit den beiden Lehrern zusammen ein Gläschen Sekt und wir können den Tag nun ausklingen lassen.
Von daher also noch einmal ein große Dankeschön an die vielen Gratulanten.
Liebe Grüße
Anne
Neuer Start, neues Glueck
Hallo zusammen,
Heute gibt es einen ersten Bericht von meiner neuen Firma. Auf eigenen Wunsch wollte ich gerne dir Firma wechseln und gestern war mein erster Tag bei Nexe.
Nexe ist eine Softwareenticklungsfirma hier in Barcelona und hat ihre Bueros auf der Rambla Catalunya. Die Firma ist an sich nicht gross, ich denke, dass so ca. 50 Leute hier arbeiten auf 5 Etagen verteilt.
Nachdem ich also meine kleine Einfuehrung hier im Unternhemen hatte und den einzelnen Leuten vorgestellt wurde, durfte ich meinen Platz beziehen. Endlich habe ich meinen eigenen Arbeitsplatz mit eigenem Rechner. Dies lief in der vorherigen Firma leider nicht so optimal. Ich bin mit meinem Buero auch sehr zufrieden. Wir sitzen hier zu viert. Zum einen gibt es hier einen jungen Herren, von dem ich leider noch nicht den Namen weiss und dann sind da Raquel und Christina. Beide sind sehr herzlich und haben mich gleich in ihre alltaeglichen Ablaufe mit einbezogen, d.h. unter anderem gemeinsam fruehstuecken oder Mittag essen gehen. Ich fuehle mich hier auch vor allem wohl, da das Arbeistklima wesentlich angenehmer und kollegialer ist und man auch mehr miteinander redet. Dies habe ich in der anderen Firma vermisst.
Waehrend der naechsten Wochen hier habe ich ein kleines Projekt zu bewerkstelligen. Es wurde eine Software zur Personalverwaltung fuer eine Firma in Pakistan entwickelt, welche sich in den letzten Zuegen befindet. Ich soll testen, ob diese Software irgendwo noch Fehler hat und dies dann dokumentieren. Der Kunde wuenscht sich auch ein Benutzerhandbuch, in dem erklaert wird, wie man dieses Tool bedient. Dies werde ich dann im Laufe der naechsten Wochen schreiben. Momentan durchforsche ich die Spezifikation des Tools, um mir selber ein Bild zu verschaffen, was die Anforderungen sind und wie die Umsetzung geplant wurde. Das gestaltet sich allerdings ein wenig schwierig, da diese komplett auf spanisch ist und das Uebersetzen mehr Zeit in Anspruch nimmt, als geplant. Ich denke aber, dass ich spaetestens morgen damit fertig bin und dann an die eigentlich Arbeit gehen kann.
Soweit erst einmal von mir
Muchos saludos
